22. April  2017

Liebe Wandler*innen,

willst Du, dass der sozial-ökologische Wandel Heidelberg weitergeht, damit wir alle auch zukünftig ein gutes Leben führen können? Wir möchten genau das. Deshalb möchten wir neben unseren erfolgreichen Projekten zwei weitere Projekte verwirklichen:  den Zukunftswandelgarten und das WandelKulturHaus. Wir freuen wir uns, wenn Du uns dabei unterstützt.

Herzliche Grüße
Deine Transition Town Heidelberg

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29. April 2017, 13 bis 17 Uhr
Haus der Jugend, Römerstraße 87

Fahrrad platt? Rucksackträger gerissen? Radio stumm? Stuhl aus dem Leim? Dann komm in unser Repair Café, das wir mit dem BUND und Ökostadt Rhein-Neckar organisieren. Repariere Deine Sachen mit unseren fachkundigen Reparateur*innen in gemütlicher Café-Atmoshäre bei Kaffee, Tee und mit selbstgebackenem Kuchen.

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Werde Förder*in zweier toller Projekte für Heidelberg

Mit zwei Projekten sind wir in der engeren Auswahl des Förderprogramms „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums. Mit diesen Projekten können wir die nachhaltige Entwicklung der Stadt Heidelberg über eine Projektlaufzeit von zwei Jahren mit öffentlichen Fördergeldern von ca. 285.000 € voranbringen und mehrere sinnstiftende und zukunftweisende Arbeitsplätze schaffen:

• WandelKulturHaus
Das WandelKulturHaus bietet einen caféartigen Begegnungsraum und macht nachhaltiges Handeln im Alltag erlebbar. Durch sozial-ökologische Veranstaltungen, von veganem Kochen über Upcycling und Reparieren bis hin zum inneren Wandel, unterstützt es einen Kulturwandel bei möglichst vielen Menschen hin zu einem suffizienteren und ressourcenschonenderen Leben.
Weitere Infos zum WandelKulturHaus

• Zukunftswandelgarten
Der Zukunftswandelgarten ist ein nachhaltig gestalteter Gemeinschaftsgarten mit den Schwerpunkten Permakultur, Begegnung und Bildung. Er verwandelt eine öffentliche, nicht genutzte Fläche in ein Ökosystem, das dazu dient, gemeinsam und nachbarschaftlich vernetzt, etwas über ein enkeltaugliches Leben zu lernen und die natürlichen Kreisläufe im urbanen Umfeld zu vermitteln.
Weitere Infos zum Wandelgarten 

Was Du tun kannst:
Willst auch Du, dass wir diese Projekte verwirklichen? Dann hast Du zwei einfache Möglichkeiten, unsere Projekte finanziell zu unterstützen:

• Spende einen beliebigen Betrag auf unser Konto:
Inhaberin: Transition Town Heidelberg
Bank: Ethik Bank
IBAN: DE66 8309 4495 0003 3745 13

Transition Town Heidelberg e. V. ist ein gemeinnütziger Verein. Selbstverständlich schicken wir Dir ab 200 € eine Spendenbescheinigung (bei Spenden unter 200 € reicht die Buchungsbestätigung).

• Schreibe uns eine Spendenzusage:
"Unter der Voraussetzung, dass das Projekt „Zukunftswandelgarten“ oder „WandelKulturHaus Heidelberg“ der Transition Town Heidelberg e. V. eine Förderung im Rahmen des Programms "Kurze Wege für den Klimaschutz" erhält, spende ich XXXX € an Transition Town Heidelberg e. V. für die Umsetzung." (Einen Vordruck dazu bekommst du auf Anfrage.)

Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!

Bei Fragen wende Dich an Ralf (ralf.email(at)gmail.com).

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Schlau machen - mit machen - anders machen

20. Mai 2017, 12 bis 18 Uhr
Schwanenteichanlage bei der Stadtbücherei

Initiativen des sozial-ökologischen Wandels stellen sich mit Mitmachaktionen vor. Erlebe, wie einfach es ist, sich für eine faire Zukunft für alle zu engagieren. Es gibt leckeres internationales Essen und Livemusik.

Auch Transition Town ist mit einem Stand dabei. Komm vorbei und lerne uns und unsere Projekte kennen.

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Tapas Tour mit Deinen Nachbar*innen

“When strangers start acting like neighbors… communities are reinvigorated.”
Ralph Nader

Schlierbach in einer Straße mit Mehrfamilienhäusern an einem Samstagabend um halb acht. Fünf Menschen unterhalten sich angeregt, lachen, laufen zum Nachbarhaus und klingeln. Freudig werden sie begrüßt und in die Küche geführt. Dort warten marinierte Paprika. Nach 20 Minuten Probieren, Quatschen und Lachen schaut einer auf die Uhr: “Los weiter geht es zu Luise in der Nr. 5.” Alle gehen zum Nachbarhaus. Luise hat geröstete Salzmandeln vorbereitet… 22:30 Uhr bei Bernd aus der Nr. 10: Immer noch lachend verabschieden sich alle voneinander und gehen in ihre Wohnung zurück. “War das ein schöner Abend. Ich wusste gar nicht, dass ich so viele so nette Nachbarinnen und Nachbarn habe. Jetzt weiß ich, wo ich klingeln kann, wenn ich etwas Mehl brauche.”

Möchtest Du auch schon seit einer Weile etwas in Deiner Nachbarschaft organisieren - vielleicht eine gemeinsame Wurmkiste im Hinterhof, zum Kompostieren Eurer Küchenabfälle, ein Lastenrad, das ihr Euch teilt, um schwere Dinge auch ohne Auto zu transportieren oder einen Nachmittag, an dem ihr gemeinsam Eure kaputten Dinge repariert, Fahrräder und Pullover flickt? Du kennst Deine Nachbar*innen aber nicht gut genug, um so etwas zu starten? Dann lerne sie kennen, bei einer Tapas Tour in Deiner Straße. Hier steht wie es geht.

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Wie gestalte ich eine lebenswerte Nachbarschaft?

Der Artikel "How to Design a Neighborhood for Happiness" des Yes Magazine beschreibt, durch was eine Nachbarschaft lebenswert wird: durch Orte, an denen Nachbar*innen sich zufällig treffen, z. B. öffentliche Plätze, Fußwege und Bauernmärkte. Stadtplaner*innen der Bewegung des New Urbanism gestalten Städte so, dass solche Treffpunkte entstehen. Bewohner*innen tragen zur Gemeinschaftsbildung bei, in dem sie beispielsweise die Zäune ihrer Gärten entfernen und die Grünfläche gemeinsam nutzen.

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Weitere Infos auf: http://transition-heidelberg.org/

(ik, mi)

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