November 2015

Liebe Wandler*innen,

in diesem Newsletter geht es um Entscheidungen

…um die die ganz großen auf der Weltklimakonferenz in Paris, die den Fortbestand der Menschheit und der Natur, wie wir sie kennen, betreffen,

... um die kleinen, die wir bei Transition Town täglich treffen, um unsere Projekte umzusetzen

… und um die ganz kleinen Entscheidungen, die jede*r einzelne täglich trifft und die letztlich unsere Welt gestalten.

Viel Freude beim Lesen und aktiv werden!

Eure Transition Town Heidelberg

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Konsumsch(t)rumpf 2015

Breidenbach Studios
5. Dezember 2015, 11 bis 17 Uhr

“Do it together” bei unserem Upcycling-Worshop! Statt Weihnachtsdeko und -geschenke zu kaufen, kannst Du sie mit uns aus gebrauchten Sachen upcyceln und mit Naturmaterialien gestalten, z.B. Schmuck aus Avocadokernen und Kronkorken, Glückstagebücher, Schlüsselbretter aus Büchern, Windlichter und Schmuckrahmen. Weitere Infos und Fotos vom letzten Konsumsch(t)rumpf findest Du auf der Transition Town-Website.

Wir freuen uns über eine Spende für den Raum im Breidenbach und die Verbrauchsmaterialien.

Alternativer Weihnachtsmarkt

Wilhelmsplatz, Weststadt
6. Dezember 2015, 11 bis 17 Uhr

Info- und Aktionsstand der Transition Town Heidelberg: Lass Dich inspirieren von Upcycling-Geschenkideen für Weihnachten und setz selbst ein kleines Upcycling-Projekt um. Oder wärme Dich an einem leckeren Chai und informiere Dich, wie Du bei den tollen Transition Town-Projekten aktiv werden kannst. Wir freuen uns auf Dich!

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Entscheidungsfindung im Kooperativen Konsens

Basisdemokratie ist wichtig für Initiativen, die vom Engagement ihrer Mitglieder leben. Sie kann aber auch anstrengend und träge sein. Das möchten wir durch eine clevere Entscheidungsfindung vermeiden. Wichtige Entscheidungen, die alle Wandler*innen bei Transition Town betreffen, treffen wir gemeinsam im Plenum. Wir haben uns intensiv mit verschiedenen Entscheidungsformen und ihren Vor- und Nachteilen beschäftigt - vom systhemischen Konsensieren, bei dem der Vorschlag mit dem geringsten Widerstand gewählt wird, bis zur klassischen Mehrheitsentscheidung.

Unsere Hauptbedürfnisse bei der Entscheidungsfindung sind:

• Jede*r soll mitgehen können.

• Getroffene Entscheidungen sollen umgesetzt werden.

Wir haben dafür den kooperativen Konsens entwickelt. Wenn Du wissen möchtest, wie er funktioniert, lies hier weiter.

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Aktionen zur Weltklimakonferenz

„Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann.“

In Paris findet vom 30. November bis 11. Dezember die UN-Klimakonferenz statt. Auf dieser Konferenz soll eine internationale Klimaschutz-Vereinbarung verabschiedet werden, die das Kyoto-Protokoll ablöst. Ob dies gelingt und auch wie hoch gesteckt und verbindlich die Ziele sein werden, ist noch unklar. Damit die die Entscheider*innen auf der Konferenz erleben, dass die Weltbevölkerung bereit ist, das Klima zu schützen und entsprechende Vereinbarungen von ihren Regierungsvertreter*innen verlangt, rufen weltweit Initiativen zu Demonstrationen, Aktionen und zum zivilen Ungehorsam auf:

• 29. November 2015: Global Climate March in vielen großen Städten weltweit

• 5. und 6. Dezember 2015: Globales Dorf der Alternativen in Paris

• 12. Dezember 2015: große Abschlussaktion in Paris

Mehrere Portale informieren über die geplanten Veranstaltungen, sowohl in Paris als auch weltweit.

Offenes Treffen der Klimaaktionsgruppe Heidelberg

universitas, Mittelbadgasse 7
25. November 2015, 17:30 Uhr

Nachdem eine Bezugsgruppe aus Heidelberg im August bei "Ende Gelände" dabei war um durch zivilen Ungehorsam „Stopp zur Braunkohleverstromung“ zu sagen, wollen wir nun die Aktionen in Paris während der COP21 aktiv begleiten. Wie, ob von hier oder als gemeinsamer Ausflug nach Paris, das wollen wir am Mittwoch abend besprechen. Unsere Gruppe ist offen für engagierte neue Leute. Wir, die dieses Treffen vorbereiten, liefern Informationen zu den in Paris und weltweit geplanten Aktionen sowie zu Transport- und Übernachtungsmöglichkeiten und im Anschluß können wir entscheiden, was wir gemeinsam machen möchten.

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Auf kleinerem Klima-Fuß leben

Auch meine und Deine vielen kleinen Alltagsentscheidungen haben in der Summe mit den vielen kleinen Alltagsentscheidungen aller anderen einen Einfluss auf das Klima. Deshalb ist es so wichtig, dass jede*r bei sich selbst ansetzt. Das ist auch das Prinzip von Transition Towns: Jede Stadt setzt lokal Lösungen gegen den Klimawandel um. Gemeinsam retten wir so das Klima.

Auf der Seite ecogood kannst Du ganz einfach Deinen aktuellen CO2-Fußabdruck berechnen und erfahren, wo Du ansetzen kannst klimaschonender zu leben.

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Das Mädchen, das die Welt zum Schweigen brachte

Mit ihrer Rede auf der ersten UN-Koverenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde die 12-jährige Umweltaktivistin Severn Suzuki bekannt als "das Mädchen, das die Welt zum Schweigen brachte". Ihre starken, klaren Worte sind aktueller denn je. Sie setzt sich bis heute für den Klimaschutz ein.

Foto: www.davidsuzuki.org

Weitere Infos auf: http://transition-heidelberg.org/

(ik, mi)