Juli 2015

Liebe Wandler*innen,

wenn Du erfahren möchtest, weshalb bei genauerer Betrachtung Radfahren schneller ist als Autofahren und wie wir bei Transition Town auch nonverbal kommunizieren, dann lies diesen Newsletter.

Eure Transition Town Heidelberg

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Im August machen wir eine kleine Sommerpause und planen keine Aktionen. Unsere Montags-Treffen finden aber weiterhin statt. Schau doch einfach Mal vorbei...

Falls Du unsere Veranstaltungen im Juli - unseren Infostand und unser Repair Café bei Heidelberg FairWandeln - verpasst hast, kannst Du Dir unter den Links Fotos davon anschauen.

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Heidelberger Wirkcamp

06. bis 09. August 2015

Unter dem Motto Weltretten am Wochenende startet die Initiative Synagieren nun auch in Heidelberg ein Wirkcamp.

Folgende Projekte warten auf Dein Mitwirken:

• Fahrräder mit und für Flüchtlinge reparieren

• Öffentliche Aktionen zum Thema Vermögensunterschiede in Deutschland starten

• Spielelabor für Schulen entwickeln

• Im Hof einer Geflüchtetenunterkunft mit den Bewohner*innen Hochbeete bauen

• Biotop- und Artenschutz in einem alten Weinberg betreiben

• Permakultur-Gärtnern selbst ausprobieren

• Für die Teilnehmer*innen vegan kochen

Es gibt zudem ein Rahmenprogramm mit spannenden Vorträgen.

Damit auch Familien teilnehmen können, gibt es eine Kinderbetreuung.

Weitere Infos und die Anmeldung findest Du hier.

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Diskussionshandzeichen...

(ls) ….sind ein schönes Mittel der nonverbalen Kommunikation in Gruppen. Um uns im Plenum möglichst wenig gegenseitig im Redefluss zu stören und dennoch allen den Raum zu eröffnen, sich zu äußern, benutzen wir einige der gängigsten Diskussionshandzeichen.

Die Ursprünge dazu liegen in der US-amerikanischen Umwelt- und Friedensbewegung, der deutschen (Jugend-)Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung, zahlreichen Öko- und Aktivismusfestivals. Und sogar in Traditionen der amerikanischen und skandinavischen Ureinwohner*innen wurden schon Diskussionshandzeichen benutzt.

Erfahre mehr...

(Bild: www.diskussionshandzeichen.wordpress.com)

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Story of Stuff

Die Filmemacherin Annie Leonard erklärt in kurzen Animationsfilmen verständlich und unterhaltsam welche globalen Folgen unser Konsum hat.

Mittlerweile sind zahlreiche Filme veröffentlicht, die bestimmte Produkte und deren Lebenszyklen von der Herstellung bis zur Entsorgung (z. B. Elektrogeräte, Wasser in Flaschen) unter die Lupe nehmen.

Seit 2014 leitet Annie Leonard Greenpeace USA.

(Foto: http://filmefuerdieerde.org)

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Der typische Amerikaner widmet sich seinem Auto 1.500 Stunden im Jahr. Er fährt, steht im Stau, sucht einen Parkplatz, parkt und verdient Geld, um Auto, Reparaturen, Benzin, Versicherung, Steuer und Strafzettel bezahlen zu können. "Dieser Amerikaner braucht 1.500 Stunden, um eine Strecke von 10.000 Kilometern zurückzulegen; für 6 Kilometer braucht er also eine Lebensstunde". Ein Autofahrer bewegt sich demnach viel langsamer fort als ein Radfahrer. Das berechnete Ivan Illich bereits 1980.

aus Ivan Illich: Selbstbegrenzung, Tools for Conviviality, Reinbeck bei Hamburg, 1980

(Foto: www.wikipedia.org)

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Weitere Infos auf: http://transition-heidelberg.org/

(ik, mi)

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