Die Transition-Charta

Die Transition Town Bewegung ist ein weltweites Netzwerk, das sich selbstorgansiert immer weiter entwickelt. Ein gemeinsames Selbstverständnis ist sehr wichtig, damit sich neu gründenden Transition Town Initiativen und neu dazu stoßenden Wandler*innen klar ist, was Transition ist und verwandeln möchten, wo sie Überschneidungen mit anderen Bewegungen (z.B. Degrowth) hat und wo sie eventuell auch bewusst Grenzen setzen möchte. Deshalb haben Wandler*innen aus dem deutschsprachigen Transition-Netzwerk eine Charta erarbeitet:

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  • Transition-Selbstverständnis: selbstlernendes Netzwerk, das den Wandel zu einer lebensbejahenden, nachhaltigen und gerechten Gesellschaft mit Kopf, Herz und Hand angeht
  • Transition-Werte: achtsamer Umgang mit der Erde, achtsamer Umgang mit den Menschen, gerechtes Teilen
  • Transition-Ziele: einen Gesellschafts- und Kulturwandel gestalten zu einer Welt, in der heutige und künftige Generationen klimafreundlich und unabhängig von nicht-erneuerbaren Ressourcen leben können
  • Transition-Strategien: bedürfnisorientiert, selbstermächtigend, ganzheitlich, achtsam, optimistisch, selbstwirksam, gemeinschaftlich, vielfältig
  • Transition-Herangehensweise: einladend und inklusiv, eigenverantwortlich, verbindend, tatkräftig, einfühlsam, ermutigend und vertrauensbildend, kooperativ
  • Transition als Teil der Weltbürger*innenbewegung, die sich für Klimagerechtigkeit, Menschenrechte, Ressourcen- und Umweltschutz einsetzt.

Die gesamte Charta kannst Du hier lesen.

Die Transition-Charta ist ein lebendes Dokument, das durch die vielen aktiven Wandle*innen in den Transition Towns weiterentwickelt wird.