Transition Streets

Das Projekt Transition Streets wurde in der „Ur-Transition Town“ Totnes in Großbritannien erfunden und auch in der Transition Town Bielefeld umgesetzt. Nun wollen wir auch in Heidelberg unsere Nachbarschaften verwandeln.

https://www.transitionnetwork.org/sites/www.transitionnetwork.org/files/uploaded/u4740/tsaus2.jpg(Bild: Transitionnetwork.org)

Wie funktionieren die Transition Streets?

Transition Town Heidelberg stellt das Handbuch mit Nachhaltigkeitstipps zu allen Lebensbereichen (Energie, Mobilität, Ernährung usw.) zur Verfügung. Die Tipps sind niederschwellig, auf Heidelberg angepasst und günstig bzw. kostenlos. Eine Gruppe von 7 bis 10 Nachbar*innen entscheidet sich, mitzumachen. Bei einem ersten Termin gibt ein*e Transition Towner*in eine Einführung und Tipps zur Selbstorganisation, damit die Gruppe motiviert bleibt. Anschließend trifft sich die Gruppe monatlich, jedes Mal bei einem/einer anderen zuhause und tauscht sich zu einem Thema aus dem Buch aus. Jede*r Teilnehmer*in wählt ca. drei Tipps aus, die sie/er umsetzen möchte. Beim nächsten Treffen tauschen sich alle über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung aus.

Transition Town Totnes hat ausgerechnet, dass pro teilnehmendem Haushalt jährlich ca. 570 £ (ca. 1.130 €) sowie 1,3 Tonnen CO2 eingespart werden. In Totnes haben über 550 Haushalte mitgemacht – bei 8.000 Einwohner*innen!

Genauso wichtig wie diese Zahlen: Die Nachbar*innen lernen sich kennen und es entsteht ein wertvolles Nachbarschaftsnetz, wie es in unseren Städten selten geworden ist.

Dieses englischsprachige zweieinhalb Minuten Video gibt einen guten Eindruck vom Projekt.

In diesem fünf Minuten Video erfährst Du mehr über den positiven Effekt des Projekts auf Nachbarschaften:

Unser Projekt Transition Streets wurde im Dezember 2017 bei der Abstimmung über die Fördermittel der Klimaschutz+ Stiftung ausgewählt. Es erhält insgesamt 2.466 € aus dem Heidelberger Bürgerfonds und dem Stiftungstopf von Dirks Bio-Kiste. Wir freuen uns riesig, dieses Projekt mit neuem Schwung voranbringen zu können und bedanken uns bei der Klimaschutz+ Stiftung und allen Mitstifter*innen!

Willst Du mitmachen oder brauchst weitere Infos? Melde Dich einfach bei Isabell: isabell-kuhl(at)web.de.