Neuigkeiten

Förderzusage des Umweltbundesministerium für unser WandelKulturHaus

Am 30.10.2016 haben wir nach wochenlangem Konzipieren unseren Projektantrag für das WandelKulturHaus für das Förderprogramm „Kurze Wege für den Klimaschutz) eingereicht. Nach einigen Nachforderungschleifen – u. a. haben wir 5 % der Eigenmittel aufgebracht – lag am 26.10.2017 endlich unsere Förderzusage im Briefkasten.

HURRA!!! JIPPPPIIIIIIE! JUHUUUUUHH!!!

konfetti

 

 

 

 

 

Vielen Dank an alle Beteiligten, für Euer Engagement, das ihr bisher in das Projekt gesteckt habt! Ohne unsere gemeinsame Arbeit wären wir nicht so weit gekommen.

Jetzt kann es endlich richtig losgehen. Wir kommen unserem Traum – einen Ort für sozial-ökologische Veranstaltungen, Vernetzung und Wandel zu gestalten und mit Leben zu füllen, näher.

Aktuell steht v. a. die Raumsuche an. Wenn ihr also leerstehende Räume kennt, gebt bitte Bescheid.

Wir suchen:
– 70 bis 150 qm
– im Erdgeschoss
– geeignet für ein Café (z. B. Gastrofläche oder Laden)
– einladend (z. B. mit großen Fenstern)
– möglichst mit kleiner Außenfläche (Terrasse, Garten)

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Transition Town Montagstreffen in den Breidenbach Studios

Ab 12.06.2017 finden die Transition Town Montagstreffen wieder in den Breidenbach Studios in der Hebelstraße 18 statt – bei schönem Wetter im Garten.

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Transition Town Montagstreffen im Tanzstudion TARAB

Da im Action House umgebaut wird, finden die Transition Town Montagstreffen seit 27.03.2017 im Tanzstudio TARAB in der Bergheimer Straße 80 statt – gleich neben dem Eingang des Action House. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist.

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Transition Town Montagstreffen im Action House

Ab 21.11.2016 finden die Transition Town Montagstreffen im Action House in der Bergheimer Straße 80 statt. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist.

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Hurra! Transition Town wird gemeinnütziger Verein

(ik) Am 24.10.2016 haben 14 Gründungsmitglieder*innen die Satzung des Transition Town e. V. verabschiedet und den vierköpfigen Vorstand einstimmig gewählt. Anschließend haben wir gefeiert mit einem leckeren Mitbringbüffet, mit spontaner Musik auf dem Akkordeon, der Gitarre und der Tabla und mit Tanz.

Fotos: Gründungsfeier // unser Vorstandsteam (v. l. n. r.): Amir, Isabell, Marani und Lara

Nach über drei Jahren Transition Town Heidelberg freuen wir uns, diese wichtige Stufe gemeinsam erklommen zu haben. Dadurch können wir unser Ziel – ganz Heidelberg sozial-ökologisch zu wandeln – besser verwirklichen. Wenn Du Deinen Beitrag zu diesem Wandel leisten möchtest, komm gerne zu unseren Montagstreffen, engagiere Dich in einem unserer tollen Projekte oder starte Dein eigenes Wandelprojekt.

Vorteile der Vereinsgründung:

  • Möglichkeit öffentliche Förderungen zu beantragen
  • Berechtigung Spendenquittungen auszustellen
  • Mehr Rechtssicherheit für die Wandler*innen, die sich bei uns engagieren
  • Möglichkeit mittelfristig erste bezahlte Stellen zu schaffen

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Transition Town Herzensthema am 15. Februar 2016: Aktivistinnen berichten über Ihre Erfahrungen bei der Geflüchtetenhilfe an der EU-Außengrenze

Fotos: entgegenkommen.org

(ik) Im Herbst letzten Jahres erreicht Laura, die sich auch bei Transition Town Heidelberg engagiert, ein Aufruf von der serbisch- bzw. griechisch-mazedonischen Grenze. Dort kommen jeden Tag viele Hundert Geflüchtete an. Eine Hand voll Ehrenamtliche versuchen, sie mit dem notwendigsten – Essen, Decken, Kleidung und Zelten – zu versorgen. Die Helfer*innen brauchen dringend Unterstützung. Laura trommelt Freud*innen und Bekannte zusammen, gründet die Gruppe entgegenkommen.org, organisiert ein Auto und Zelte und fährt an die griechisch-mazedonische Grenze. Dort erlebt sie, wie innerhalb weniger Tage improvisierte Flüchtlingslager entstehen und kurze Zeit darauf von Polizeikräften geräumt werden.

Sie erlebt die Willkür, mit der Geflüchteten die Registrierung oder die Weiterreise in das nächste Land erlaubt oder verweigert wird. Aktuell dürfen nur noch Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak die Grenze passieren oder sich registrieren. Geflüchtete aus anderen Ländern werden hingehalten, warten vergebens und werden teilweise direkt abgeschoben. Dass diese Auswahl willkürlich ist zeigen Lauras Beispiele: Kurd*innen aus den drei Ländern haben nicht immer Papiere und können, obwohl sie aus Kriegsgebieten kommen nicht weiterreisen. In Marokko werden Homosexuelle verfolgt. Verfolgte Menschen haben ein Anrecht auf politisches Asyl. Wird die Möglichkeit Asyl zu beantragen auf bestimmte Herkünfte beschränkt, widerspricht das dem europäischen Asylrecht, das eine Einzelfallprüfung vorsieht. Wegen dieses Unrechts hat sich eine Gruppe Geflüchteter die Münder zugenäht und ist in einen Hungerstreik getreten. Selbst mit diese Verzweiflungstat haben sie nichts erreicht: „ Als wir in unserem Heimatland im Gefängnis in einen Hungerstreik getreten waren, hat sich etwas getan. Hier in Europa bewirkt das nichts.“

Neben der politischen Situation haben die Freiwilligen an der Grenze aber hauptsächlich mit den Geflüchteten selbst zu tun. Leonie war mehrere Wochen an der türkisch-griechischen Grenze auf der Insel Lesbos. Dort kommen täglich mehrere provisorisch mit Brettern, Planen und Heißkleber gebaute Schlauchbote an. Die Bote sind überfüllt: Frauen sitzen auf dem Boden, Kinder und die wenigen Habseligkeiten auf dem Schoß, Männer stehen in den Lücken dazwischen. In vielen Boten sind so viele Menschen, dass die Wellen über die Reling schwappen. Das Benzin im Tank reicht häufig nicht für die komplette Überfahrt. NGOs oder die Küstenwache müssen immer wieder Menschen aus sinkenden Booten retten. Manchmal verstreicht bis zu eine Stunde zwischen einem Anruf bei der Küstenwache und der Rettung. Leonie hat sich bei ihrer Ankunft spontan den Helfer*innen von „No Border Kitchen“ angeschlossen, die in ausrangierten Eisenbahnwaggons oder Zeltküchen mehrere tausend warme Mahlzeiten pro Tag für Geflüchtete kochen. Neu Ankommende versorgen sie zudem mit sehr süßen Tee, der den Blutzuckerspiegel und auch das Gemüt stabilisiert. Die Freiwilligen organisieren sich selbst. Neue dürfen – müssen aber auch – sofort alles selbst in die Hand nehmen.

Laura und Leonie beschreiben, wie in den Camps die Grenze zwischen Helfer*innen und Geflüchteten verschwimmt. Die Freiwilligen schlafen auch in Zelten oder Matratzenlagern. Auch die Geflüchteten kochen in den mobilen Suppenküchen. Als das Lager in Idomeni, an der griechisch-mazedonischen Grenze geräumt wurde, unterschied die Grenzpolizei teilweise nur anhand des europäischen Aussehens oder der Warnwesten, die viele Helfer*innen tragen, zwischen den Freiwilligen und den Geflüchteten. Es entstehen Freundschaften. Doch es ist schwer, diese Freundschaften aufrecht zu erhalten, weil die Geflüchteten auf ihrem Weg über viele Länder verstreut werden. Manche kommen irgendwann an – z.B. hier in Deutschland. Andere werden abgeschoben. Manche sitzen im Gefängnis, weil sie aufgrund ihrer Nationalität als illegale Einwanderer gelten.

Lauras und Leonies Herzensthema war ein sehr bewegender Bericht von Ereignissen, die uns sonst nur über die Medien erreichen. Besonders zum Nachdenken gebracht haben auch Forderungen von Aktivist*innen, alle Grenzen zu öffnen, allen Menschen die gleiche Reisefreiheit zu gewähren, die wir in der privilegierten Welt genießen. Das erinnert uns an den Zufall, der darüber entscheidet, ob wir in Heidelberg, Rabat oder Aleppo geboren werden. Das erinnert daran, dass wir alle Bürger*innen einer Welt sind.

 

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Förderung des Repair Café und des Leila durch die Klimaschutz+ Stiftung

(mi) Am 01.02.2016 haben wir, gemeinsam mit Ökostadt Rhein-Neckar und dem BUND Heidelberg, aus gleich zwei Fördertöpfen – dem allgemeinen Klimaschutz+ Stiftungstopf und dem Heidelberger Klimaschutz+ Bürgerfonds – eine Förderung für unser Repair Café erhalten. Die Fördermittel kommen zudem unserem Leila Leihladen Heidelberg zugute.

v.l.n.r.: Marco Ieronimo (Transition Town Heidelberg), Torsten Kliesch (Ökostadt Rhein-Neckar) und Gerhard Kaiser (BUND Heidelberg) vom Repair Café-Orga-Team und Peter Kolbe von der Klimaschutz+ Stiftung

Wir finanzieren damit u.a. ein Messgerät, mit dem wir im Repair Café reparierte Elektrogeräte auf ihre Sicherheit kontrollieren können. Auch die elektrischen Gegenstände im Leihpool des Leila werden wir damit regelmäßig durchmessen. Außerdem können weitere ehrenamtliche Reparaturinitiativen der Region das Messgerät für ihre Veranstaltungen ausleihen.

Wir freuen uns riesig über die Förderung und bedanken uns sehr herzlich bei der Klimaschutz+ Stiftung und allen Stifter*innen!

 

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Besuch! Die Solidarische Landwirtschaft bei Transition Town Heidelberg

(jml) Wer hat schon einmal von der Solidarischen Landwirtschaft gehört? Am Montag, den 25.01.2016, konnte man in den Breidenbach-Studios mehr erfahren! Das Netzwerktreffen war sehr gut besucht. Die Botinnen, die die Solidarische Landwirtschaft Rhein-Neckar uns geschickt hatte, heißen Kathleen und Ursula.

Was ist die „Solawi“? Ein kleinbäuerlicher Betrieb wird unterstützt, der sich sonst in der Konkurrenz zu den größeren Landwirtschaftsbetrieben nicht halten könnte. Es sind mehrere private Haushalte, die einen Bauern und seine Familie monatlich mit einem festen Geldbetrag unterstützen. Im Gegenzug erhalten die Unterstützer einen Teil der Ernte. Durch das Prinzip der Solidarität trägt jedes Glied neben dem Ernteanteil und den Kosten auch Verantwortung und Risiko mit. Das Ziel der solidarischen Landwirtschaft ist es, die kleinbäuerliche, nicht-industrielle Lebensmittelproduktion am Leben zu erhalten.

Der Abend gab Anlass zu Gespräch und Austausch über das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft. Es wurde kontrovers diskutiert. Zum Beispiel, ob es überhaupt sinnvoll sei, die industrielle Landwirtschaft als „schlecht“ anzusehen, und ob nicht vielmehr die vielfältige Lebensmittelproduktion im Stande ist, uns alle zu ernähren.

Ursula war extra für den Transition Town-Solawi-Abend aufs Feld gegangen und brachte einen stolzen Grünkohl in voller Wurzelgänze, sowie allerlei frische Winterfrüchte mit. Ursula und Kathleen sei hier noch einmal Dank gesagt. Zu guter Letzt wurde eine Idee geboren: Wir von Transition Town Heidelberg möchten kommendes Frühjahr oder im Sommer einen Ausflug zum Markushof in Maisbach machen und auf dem Acker mithelfen.

 

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Der Luula (Leih- und Umsonstladen) macht Winterferien

(ik) Zwischen dem 24.12.2015 und dem 03.01.2016 hat der Luula geschlossen. Wir freuen uns auf Euch im neuen Jahr!

 

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Offener Brief von Fossil Free an Stadt Heidelberg

(ik) Auch Transition Town Heidelberg hat den offenen Brief von Fossil Free Heidelberg unterschrieben, in dem die Stadt Heidelberg aufgefordert wird, ihren Beitrag zum Klimaschutz ganzheitlich und konsequent auszuführen und ihre Geldanlagen aus fossilen Energieträgern abzuziehen. Der Brief wurde am 10.12.2015 in einer Bürgersprechstunde dem OB und dem Gemeinderat übergeben. Danke liebe Wandler*innen von Fossil Free für diese wichtige Aktion!

Hier kannst Du den Brief lesen.

Fossil Free offener Brief Übergabe an OB

 

 

 

 

 

Foto: Fossil Free

Städte wie San Francisco, Seattle und Oxford ziehen ihre Investments bereits aus Erdöl, Kohle und Gasunternehmen ab. Wir wünschen uns, dass bald auch Heidelberg folgt.

 

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Tag der offenen Türen im Breidenbach

(ud) Am 20.3.015 war Tag der offenen Türen im Breidenbach, unserem momentanen Domizil. Natürlich waren wir Wandler*innen auch dabei. Wir hatten einen herzallerliebstes Infoposter gebastelt und mitgebracht.

Außerdem hatten wir eine kleine Infothek, mit Büchern, Projektideen, und einer Newsletterliste. Ralf, Philipp & Uli waren auch dabei und konnten mit vielen interessierten Menschen darüber reden, was TT so macht, wie viele nette engagierte Menschen dabei sind, und wie es weiter geht mit unseren Projekten des Wandels.

Es war ein bunter und spaßiger Nachmittag, mit Getränken, Imbiss, einer wundervollen Band, einer Menge anderer Initiativen und Künstler*innen, – und, natürlich, vielen vielen offenen und netten Besucher*innen – von groß bis ganz klein. Dank auch an die Breidenbacher, die alles prima arrangiert haben.

 

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Transition Town Heidelberg im Transition Blog Stadt – Wandel – Fluss

(ik) Wir freuen uns über den Steckbrief zu Transition Town Heidelberg im Transition Blogg Stadt – Wandel – Fluss. Die Bloggerin Eva schreibt dort über Themen zum Wandel wie Klimaschutz, Postwachstum, Permakultur usw. und stellt die Aktivitäten von Transition Initiativen vor. Danke Eva für Deine tolle Arbeit!

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Transition Town Heidelberg am 07.03.2015 zu Gast in Bammental

(ik) Beim traditionellen Frauenfrühstück der Grünen in Bammental durften wir die Idee der Transition Towns und unsere Projekte  vorstellen. Durch den herzlichen Empfang, die interessierten Frauen, die vielen Fragen und die tollen Ideen, die Alle gemeinsam für den Wandel in Bammental und Umgebung entwickelt haben, hat uns dieser Termin riesigen Spaß gemacht.

Nochmals herzlichen Dank an Juliane und Anette, die das Treffen organisiert haben! Wir wünschen den Frauen aus Bammental und Umgebung weiterhin viel Freude bei der Gestaltung des sozial-ökologischen Wandels vor Ort!

Hier findest Du einen Zeitungsartikel über das Frauenfrühstück sowie unseren Vortrag.

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Achtung Achtung Achtung Ab 02.03.2015 ziehen wir mit unseren Montagstreffen wieder zurück in die Breidenbach Studios.

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KuBa für`s Repair Café

(ud) KuBa, das heißt gemeinsam „Kuchen backen“ für’s Repair Café. Und so haben, am Tag vor dem Repair Café (23.1.015), ‚Kubaner‘ von Transition Town fleißig Kuchen und Kekse gebacken. Es hat viel Spaß gemacht. Wir haben eine Menge gelernt – manche von uns haben das erste Mal Kuchen gebacken. Als die Zutaten zur Neige gingen, haben wir mit Fantasie, wie es für TT typisch ist, improvisiert. Das Foto zeigt, leider, leider, nur vier von allen tapferen Kubaner*innen die dabei waren. Nach der schönen Erfahrung sind wir sicher, dass noch viele weitere KuBas stattfinden werden: ‚Es lebe KuBa‘!!

Wir danken ganz ganz herzlich Lisa und dem Team der ZEP, die uns sehr sehr kurzfristig die Nutzung des ZEP ermöglicht haben: Danke!!

KuBA1

 

 

 

 

 

 

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Workshop „Werkzeuge des Wandels 1“

am 21. und 22.02.2015 in der Transition Town Tübingen

(ik) Einige von uns haben bereits am tollen Workshop „Werkzeuge des Wandels“ in den Transition Towns Regensburg und Bern teilgenommen und viel Nützliches für unsere gemeinsame Arbeit für den sozial-ökologischen Wandel mitgebracht.

Nun wollen einige Weitere von uns einen Einblick in diese Werkzeuge gewinnen und sich mit den Wandler*innen anderer Transition Towns vernetzen.

Hast auch Du Lust, am 21. und 22.02.2015 mit zum Workshop „Werkzeuge des Wandels 1“ nach Tübingen zu fahren? Alle notwendigen Infos und die Anmeldeformulare findest Du hier.

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Konsumsch(t)rumpf am 06.12.2014 in der ESG, Plöck 66

Transition Town Konsumschtrumpf Flyer(ik) Du brauchst noch etwas für Deinen Weihnachtsstrumpf? Statt Weihnachtsdeko und -geschenke zu kaufen, kannst Du sie bei uns aus gebrauchten Sachen upcyceln oder aus Naturmaterialien gestalten. „Do it together“ ist das neue „Do it yourself“ :-)!

Dazu gibt es eine gemütliche Atmosphäre, Kaffee, Tee und Kuchen statt Shopping-Wahnsinn.

Wir haben schon fleißig Material für Euch gesammelt. Falls Ihr aus Eurem eigenen Material basteln wollt, bringt es gerne mit.

 

 

Folgende Projekte bieten wir an:

  • Fotorahmen aus alten Hardcoverbüchern und gebrauchten Briefkuverts (am besten Foto mitbringen!)
  • Traumfänger und Schmuck aus Naturmaterialien (z. B. Walnussschalen, Avocadokernen, Federn, Muscheln) und Wolle — Achtung: Avocadokerne bis zum 06.12. in Wasser legen —
  • Handyboxen aus alten Hardcoverbüchern
  • Kerzen aus Kerzenresten und Konservengläsern
  • Papierperlen für Ketten und Armbänder aus bunten Zeitschriften und Katalogen
  • Teelichthalter aus Konservendosen
  • Zeitschriftensammler für den Schreibtisch aus alten Schallplatten und kleinen Brettern — Bretter brauchen wir noch dringend —
  • Schalen aus Schallplatten
  • Ölkerzen
  • Baumschmuck-Sterne aus Alu-Teelichthülsen
  • Fleckerlteppiche (oder Sitzkissen oder…) aus alten T-Shirts, Tischdecken, Geschirrtüchern,…
  • Und an unserer Packstation: Geschenkboxen aus Faltschachteln (von Cerealien, Süßigkeiten usw.)

Wir probieren noch weitere Ideen aus und ergänzen diese Liste. Es lohnt sich also, nochmal vor dem 06.12. hier vorbei zu schauen…

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(ud) Am 17. November stellte Iris bei uns eine  Initiative für Ernährungssouveränität vor!  Dazu schickt sie uns nun den folgenden Text:

Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität!

Weltweit organisieren sich Menschen, um die demokratische Kontrolle über ihre Lebensmittel und Landwirtschaft zurückzugewinnen. Auch in Deutschland bewegen diese Themen seit einigen Jahren immer mehr. Seit 2011 gehen jedes Jahr im Januar 20.000 bis 30.000 Menschen in Berlin auf die Straße, um für gutes Essen und eine bäuerliche Landwirtschaft ohne Gentechnik, Tierquälerei oder Umweltzerstörung zu protestieren. Es liegt eine Aufbruch-Stimmung in der Luft über den urbanen Gärten, den solidarischen Höfen, den bäuerlichen Biobetrieben und den mehr und mehr informierten und interessierten Lebensmittel-Nutzer*innen.

In diesem Klima beginnt seit Ende Juni 2014 die Nyéléni Bewegung für Ernährungssouveränität Wurzeln zu schlagen. Wir wollen Veränderungen bewirken, die uns wieder mehr Einfluss auf unsere Lebensmittel inklusive ihrer Herstellung und Verteilung geben. Auch im Rhein-Neckar Gebiet gibt es schon viele Initiativen und Einzelpersonen, die sich mit der praktischen Umsetzung von Ernährungssouveränität beschäftigen.

Willst Du das Thema aktiv in Deiner Gruppe bearbeiten? Bist Du interessiert aber allein? Möchtest Du Dich oder Deine Gruppe aktiv am Nyéléni Prozess beteiligen? Dann schau auf der Homepage [nyeleni.de] vorbei und komm zum Nyéléni Info Workshop in Mannheim!

Wann: Donnerstag den 11.12.14 ab 19:00 Uhr

Wo: Im Cafe des Forum Jugendkulturzentrums in Mannheim, Neckarpromenade 46, Mannheim

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27.10.2014 Nachtreffen bei Transition Town Heidelberg zur Degrowth Konferenz (02.09. bis 06.09.2014 in Leipzig)

(ud) Wie gestaltet man eine Postwachstumsgesellschaft? Welche sozialen, ökologischen, künstlerischen und politischen Bewegungen oder Initiativen können dazu beitragen? Warum ist dieser Wandel überhaupt notwendig?

Zu diesen Fragen fand in Leipzig vom 2. bis 6. September die internationale Degrowth-Konferenz statt. Unter den mehr als 2.500 Teilnehmer*innen waren auch viele Menschen aus Heidelberg, darunter auch Vertreter*innen der Transition Town Heidelberg.

Beeindruckt waren wir von der Vielfalt an Veranstaltungen und Methoden: Workshops, Open Space, Vorträge, Theater u.v.m. Für Viele entstand zum Ende der Konferenz der starke Wunsch, sich zu diesem Thema weiter auszutauschen und sich auch persönlich besser oder überhaupt erst kennen zu lernen. Die große Frage war, wie wir die vielfältigen Impulse und Anregungen aus Leipzig in Heidelberg in die Praxis umsetzen können.

Mit diesen Zielen fanden sich am 27. Oktober über 50 Menschen zusammen, die sich bei Essbares Heidelberg, RealWorldEconomics, Permakultur, Transformation HD und anderen Initiativen engagieren. Nach einem spielerischen Einstieg zum Kennenlernen einigten wir uns gemeinsam auf die wichtigen Themen, die wir im Open Space bearbeiteten: Alternative Wirtschaft, Kunst & Kreativität, Gemeinschaft, Postwachstum/ Entwachsen in der Praxis (lokal und global), sowie Degrowth/ Gutes Leben in Wissenschaft & Forschung. Es entstand eine lebhafte, konzentrierte aber auch entspannte und freundliche Arbeitsatmosphäre. Im Anschluss tauschten wir die Ergebnisse im Plenum aus. Daraus erwuchs schließlich auch der Wunsch, das Thema ‚Degrowth‘ in Heidelberg zu vertiefen und sich verstärkt zu vernetzen.

Wir freuen uns, dass Ihr uns als Transition Town Initiative Heidelberg mit dieser Aufgabe betraut habt (Danke für Euer Vertrauen!) und sind gespannt, was sich noch alles daraus entwickelt…

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11.10.2014 Transition Town Heidelberg Jubi-Feier

(ik) Angeregt durch eine Vorführung des Films „Voices of Transition“ haben sich vor über einem Jahr Menschen zusammengefunden, um den Wandel in Heidelberg mitzugestalten. Viele sind seither dazu gekommen. Fast bei jedem Treffen freuen wir uns über ein, zwei, manchmal sogar drei neue Gesichter.

Einige unserer Visionen haben wir erfolgreich in Projekte umgesetzt, z. B. :

  • Mit dem Repair Café bieten wir eine Alternative zum Wegwerfen und Neukaufen.
  • Mit der VoKü (Volksküche) machen wir regionales und saisonales Kochen schmeckbar.
  • Durch die Filmreihe informieren wir über Themen des Wandels.
  • Wir vernetzen uns mit anderen Initiativen, beispielsweise beim Markt der Möglichkeiten.

Viele gute Gründe zu Feiern!

Wie immer gab es leckeres, teilweise gerettetes Essen (z. B. über FoodSharing), anregende Gespräche, eine gemütliche Atmosphäre und viele lachende Gesichter.

Merle und John aus Irland haben mitreißende Gitarren-, Fiddel- und Flötenmusik gespielt. Danke liebe Merle, lieber John – Ihr seid jederzeit wieder herzlich Willkommen!

Der Abend hatte aber nicht nur lachende Augen, sondern auch weinende: Leider mussten wir uns von Carsten verabschieden. Er war von Anfang an bei Transition Town Heidelberg dabei.

Danke lieber Carsten für Alles,
was Du zu Transition Town Heidelberg beigetragen hast!
Du wirst uns fehlen!
Wir wünschen Dir alles Gute in Freiburg!

Zum Abschluss gab es für jede*n noch eine „warme Dusche“ aus wertschätzenden Worten. Jede*r durfte den Anderen auf einen Zettel auf dem Rücken schreiben, was sie ausmacht, wofür er sie schätzt und ihnen dankbar ist.